2. Fahrradfahren ist gut für Rücken und Gelenke
Ist Fahrradfahren gesund und gut für den Rücken? Diese Frage stellst du dir vielleicht, wenn du täglich im Büro arbeitest, viel sitzt oder bereits unter Rückenschmerzen leidest. Die Antwort lautet: Ja, Fahrradfahren ist eine wirklich sanfte Sportart und gut für den Rücken. Und im Gegensatz zu mancher Rückenübung macht Radeln im Freien sogar Spaß.
Es trainiert keineswegs nur die Beine, sondern hat auch zahlreiche positive Auswirkungen auf Wirbelsäule und Gelenke. Das liegt daran, dass Fahrradfahren die Gelenkknorpel schont. Sogar Menschen mit bestehenden Rückenerkrankungen profitieren vom moderaten Fahrradfahren. Denn währenddessen übernehmen Rücken, Rumpf und Schultern eine wichtige Stützfunktion.
Wie bei vielen anderen Sportarten kann extremes Radfahren natürlich auch belastend sein. Auch können spezifische Vorerkrankungen Anpassungen im individuellen Training erfordern. Für durchschnittliche Radfahrer:innen überwiegen jedoch die gesundheitlichen Vorteile eindeutig. Du kannst sofort aufsteigen und viel Gesundes für den Rücken ins Rollen bringen. Vor allem dann, wenn du auf eine ergonomische Haltung beim Radeln achtest.
Gute Haltung beim Radfahren ist auch gut für den Rücken
Unser Rückentipp: Überprüfe immer mal wieder, wie du auf deinem Fahrrad sitzt. Eine aufrechte oder leicht nach vorne geneigte Sitzposition entlastet die Wirbelsäule und stärkt die Rückenmuskulatur. Idealerweise liegt der Körperschwerpunkt über den Pedalen. Dann arbeiten deine Muskelgruppen gut zusammen, halten den Körper stabil und mobilisieren reichlich Power, damit du kraftvoll in die Pedale treten kannst.
Die Kniegelenke werden übrigens ideal geschont, wenn die Beine beim Radfahren in der unteren Pedalposition nicht ganz durchgedrückt, sondern leicht angewinkelt sind. Kommt das Bein wieder nach oben, sollte sich das Knie im 90-Grad-Winkel befinden. Allerdings variiert die optimale Haltung, je nachdem ob du ein Cityrad, ein Sportrad oder ein Trekkingrad fährst.